4. Auf ins natürliche Habitat!

4. Auf ins natürliche Habitat!

Oftmals nehmen an Europa-Veranstaltungen Menschen teil, die sich ohnehin für das Thema interessieren. Doch wie erreicht man diejenigen, die sich nicht alltäglich mit Europa beschäftigen? Ein Prinzip unserer Arbeit ist es, Menschen in ihrer Umgebung zu treffen und unsere Veranstaltungsformate daran anzupassen.

Kontakt zu lokalen Einrichtungen

Dazu nehmen wir im Vorfeld Kontakt mit lokalen Einrichtungen auf, wie zum Beispiel Schulen, Senioren- oder Jugendzentren, um unsere Diskussionsrunden in das bestehende Veranstaltungs- und Unterrichtsprogramm einzufügen und möglichst die Räumlichkeiten vor Ort zu nutzen. Wir treffen die Menschen also in ihrer gewohnten Umgebung, wodurch die Hemmschwelle an der Veranstaltung teilzunehmen, deutlich gesenkt wird. So haben wir die Versammlungsräume von Fan-Initiativen besucht, um mit Fußballfans darüber zu sprechen, was ihr Sport und ihr Verein mit Europa zu tun haben. In Greifswald haben wir uns einem regelmäßig stattfindenden Pub Quiz in einem Studentenclub angeschlossen und Fragen rund um Europa eingestreut. Dadurch konnten wir Menschen auf spielerische Art und Weise erreichen und dazu bringen, über Europa nachzudenken – ohne dass sie ihren Alltag für uns umstellen mussten.

In der Fußgängerzone

Ähnliche Erfolge hatten wir mit Aktionen in Fußgängerzonen: So haben wir beispielsweise in Greifswald eine Fotobox in der Altstadt platziert und Menschen gebeten, uns ihre Meinung zu Europa mitzuteilen. Erstaunlich viele Passantinnen und Passanten unterbrachen ihren Bummel gerne, um uns zu erzählen, was sie von Europa halten. In Gelsenkirchen und Greifswald sind wir mit Kamera und Mikrofon auf die Straße gegangen und haben Menschen zu Europa befragt. Entstanden sind Videos, in denen Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen und unterschiedlichster Herkunft ihre Meinung kundtun.

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